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Abhängigkeitserkrankungen

Mehmet Celik ist Psychologe auf der Suchtstation.

Spezialisierte Suchtstation für Jugendliche ab 12 Jahren

Mit unserer Suchtstation schließen wir eine wichtige Versorgungslücke in Nordhessen und darüber hinaus.

Wir behandeln Kinder und Jugendliche mit stoffgebundenen Abhängigkeitserkrankungen (beispielsweise Alkohol, Kokain, Nikotin,...) und unterstützen sie auf dem Weg zu einer gesunden und selbstbestimmten Zukunft. 

 

Für wen ist die Station geeignet?

Wir behandeln unterschiedliche Suchterkrankungen und deren Begleiterscheinungen:

Substanzabhängigkeit

Wenn Jugendliche Alkohol, Cannabis, Nikotin, Medikamente oder andere psychoaktive Substanzen konsumieren.

Kontrollverlust

Wenn der Alltag zunehmend von Konsum, Suchtdruck oder Kontrollverlust geprägt ist.

Psychische und soziale Folgen der Sucht

Wenn Jugendliche unter den psychischen, schulischen, familiären oder sozialen Folgen ihres Konsums leiden.

Gesundheitliche Folgen der Sucht

Wenn Jugendliche gesundheitliche Folgen des Substanzkonsums spüren. 

Weitere psychische Erkrankungen

Wenn bei Jugendlichen zusätzlich psychische Erkrankungen wie ADHS, Depressionen, Angst- oder Traumafolgestörungen vorliegen.

Unser Angebot

Auf unserer Station bieten wir bis zu acht Behandlungsplätze für Jugendliche mit Suchterkrankungen.

Unsere Behandlung basiert auf wissenschaftlich fundierten Methoden der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Das multiprofessionelle Team begleitet die Jugendlichen individuell und bezieht dabei Eltern/Sorgeberechtigte und andere Bezugspersonen aktiv ein. 

Ziel ist nicht nur die körperliche Entgiftung, sondern die nachhaltige Stabilisierung, Rückfallprophylaxe und die Entwicklung neuer Perspektiven. 

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer. 

Gesellschaft:
Vitos Nordhessen gGmbh
Fachbereich:
Kinder- und Jugendpsychiatrie

Flyer Suchtstation Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Kassel

Medizinische Begleitung

Nach der Diagnostik wird die qualifizierte Entgiftung der Jugendlichen ärztlich betreut und, falls notwendig, medikamentös begleitet. 

Psychotherapie

Neben einer Einzeltherapie erfahren die Patient/-innen eine suchtspezifische Gruppentherapie. Auch Motivations- und Skillstraining gehören zur Behandlung, ebenso die Rückfallprophylaxe. 

Familienarbeit

Die Eltern bzw. Sorgeberechtigten werden eingebunden. So gibt es Familiengespräche, regelmäßige Elterngruppen und sogenannte Belastungserprobungen Zuhause. Auch eine Angehörigenberatung bieten wir.

Alltag und Entwicklung

Die Jugendlichen gehen während ihres Aufenthalts in der Klinik zur Schule. Die schulische Stabilisierung gehört zum Behandlungsangebot. Ebenso die Freizeitgestaltung, die Förderung des Selbstwerts und die Zukunftsplanung. 

Fachtherapeutische Angebote

Neben der ärztlichen und psychotherapeutischen Begleitung gibt es Ergotherapie, Bewegungs- und kreative Angebote. 

Nachsorge und Perspektiven

Frühzeitig kümmern wir uns um eine Anbindung an weiterführende Hilfen für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt. Das Ziel ist die langfristige Stabilisierung. 

Ohne Eltern geht es nicht

Eltern und Sorgeberechtigte sind ein zentraler Bestandteil der Behandlung. Durch Familiengespräche, Elterngruppen und gemeinsame Therapieziele fördern wir die nachhaltige Stabilisierung und unterstützen den Transfer in den Alltag. 

Regelmäßige Besuche und Belastungserprobungen an Wochenenden oder in den Ferien ermöglichen es, Behandlungserfolge im gewohnten Umfeld zu überprüfen und zu festigen.

Suchtstation, Station 1.1

Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Kassel
Adresse:
Herkulesstraße 111 34119 Kassel
Telefon:
05 61 ‐ 3 10 06 90 55
E-Mail:
suchtstation-1.1-kjp.kassel.noh(at)vitos.de

Soziale Störungen

Die Schematherapie ist besonders geeignet für junge Patienten, die Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen oder Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung haben (z.B. starke soziale Ängste oder Borderlinetendenzen, aber auch viele andere). Mit dieser Behandlungsmethode können verfestigte, nicht hilfreiche  Verhaltens- und Erlebensweisen abgebaut und hilfreiche erlernt und langfristig aufgebaut werden.

Zu Beginn der Therapie werden die Schemata der  Patienten erfasst. Dabei kommen leicht verständliche und zugleich besondere Vorgehensweisen zum Einsatz, die in wissenschaftlichen Untersuchungen ihre Wirksamkeit gezeigt haben. Die Vorgehensweise wird für jedes Kind/jeden Jugendlichen je nach Bedarf und Vorlieben angepasst. In der Einzeltherapie wird an der Wahrnehmung und Veränderung der ungünstigen Verhaltensmuster gearbeitet. Zusätzlich werden hilfreiche Verhaltensweisen aufgebaut. Dies wird durch Gruppentherapie und andere Angebote unterstützt.

Mehr dazu in unserem Flyer.
 

Weitere Erkrankungen, die wir behandeln

Neben den bereits genannten Abhängigkeitserkrankungen und sozialen Störungen werden auch Essstörungen, ADHS, verschiedene Ängste, Bindungsstörungen, Traumatisierungen und Schizophrenien durch das multiprofessionelle Team behandelt. 

Die Therapien werden individuell auf die Kinder und Jugendlichen angepasst, die Eltern stets mit einbezogen. 

 

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